Strukturwandel

Der Strukturwandel spielt eine wichtige Rolle für die Langfristanalyse der Zentralbanken. Ein solcher Wandel bedeutet Veränderungen der gesamten Wirtschaftsstruktur. Die Proportionen der Komponenten ökonomischer Aggregate verschieben sich.

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Der Strukturwandel kann sich auf das Verschieben sehr unterschiedlicher Teilgrößen aus der Gesamtwirtschaft beziehen. Dieses Verschieben kann zwischen einzelnen Wirtschaftszweigen, zwischen Einkommensschichten, zwischen Regionen oder zwischen Betriebs- und Unternehmensgrößen erfolgen. Dabei steht die Veränderung der Beschäftigungsstruktur und der Produktionsstruktur im Vordergrund.

Strukturwandlungen bezeichnen eher langfristige Verschiebungen in den oben genannten Bereichen. Sie gelten als typische Begleiterscheinungen von Wachstumsprozessen. Generell wäre es aber möglich, dass Strukturwandel und Wachstum als zwei voneinander unabhängige Prozesse laufen.

Strukturwandlungen gehen mit der Verdrängung einzelner Produkte, mit der Änderung des Bedarfs an Arbeitskräften und der Schrumpfung ganzer Wirtschaftszweige einher. Mit Widerständen gegen solche Umstellungsbelastungen muss in jedem Fall gerechnet werden. Es besteht jedoch ein enger positiver Zusammenhang zwischen der Wachstumsgeschwindigkeit und dem Ausmaß des Wandels der Produktionsstruktur. Die Förderung der Strukturflexibilität gilt als wesentliche Aufgabe der Strukturpolitik.

Innerhalb einer Volkswirtschaft erfolgt über einen bestimmten Zeitraum hinweg eine Verschiebung der Anteile zwischen Branchen und Sektoren. Dadurch entstehen auch Änderungen in den Finanzierungsströmen. Der Außenhandel und die entsprechenden Zahlungsströme erfahren ebenfalls Änderungen durch den Strukturwandel.

 
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