Strombörse

Der organisierte Markt für Strom wird als Strombörse bezeichnet. Die Strombörse hat eine ähnliche Funktionsweise wie ein Wertpapiermarkt.

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An der Strombörse werden zeitlich abgegrenzte Mengen an Strom gehandelt. Durch den Stromhandel an der Börse kann eine besonders hohe Liquidität erreicht werden, denn hier werden Angebot und Nachfrage gebündelt. Es erfolgt ein geregelter Handel durch standardisierte Produkte. Dadurch werden einfache Vergleichsinstrumente geschaffen, die die Verhandlungskosten sinken lassen.

Die Wettbewerbssituation im Stromhandel hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die europäischen Elektrizitätsmärkte haben eine Liberalisierung durchgemacht. Vor diesem Entwicklungsprozess bezogen die Energieversorger ihren Strom bei einigen wenigen Lieferanten. Dadurch entstanden sehr langfristige Lieferverträge.

Heute sind langfristige Lieferverträge längst kurzfristigen Kontrakten gewichen. Stromterminbörsen und Strombörsen sind daher ein wichtiges Instrument geworden, um Verträge zu marktgerechten Preisen abschließen zu können. Die skandinavische Strombörse "Nord Pool" hat in Europa eine gewisse Vorreiterrolle übernommen. Sie entstand schon 1993, da in Skandinavien die Liberalisierung des Strommarktes schon sehr zeitig begann. Weitere Strombörsen sind

- die Amsterdam Power Exchange, die 1999 gegründet wurde und
- die Leipziger Strombörse, die 2002 aus einer Fusion der EEX (European Energy Exchange) aus Frankfurt am Main und der Leipzig Power Exchange entstand.
- die Energy Exchange Austria in Österreich (gibt es seit 2001)

 
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