Sterling-Gebiet

Das Sterling-Gebiet, auch Sterlingblock genannt, war ein Verbund sämtlicher Commonwealth-Länder, mit Ausnahme Kanada. Dieser Verbund richtete seine Währung an dem Pfund Sterling (= GBP) aus, was ihm den Namen Sterling-Gebiet oder Sterlingblock vermachte.

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Bis in die Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein wurden 50 Prozent vom kompletten weltweiten Güterverkehr in GBP in Rechnung gestellt. Als England seinen Goldstandard aufgegeben hatte, kamen die Ursprünge des Sterling-Gebietes. Der Goldstandard meint, dass England bis ins Jahre 1931 seine komplette Währung ausschließlich in Gold gefasst hatte. Als nun dieser Goldstandard in England sein Ende fand, entstanden die Ursprünge des Sterling-Gebiets.

Um Regelungen, Rechte und Pflichten fest zu halten, wurde 1947 die Exchange Control Act abgesegnet. Darin wurde der Sterlingblock genauer erörtert. Die Regelungen dazu, wie die Währungspolitik für Zahlungen ins Ausland ausgelegt sind – also die Devisenbewirtschaftung – fiel so aus, dass Teilnehmer dieser Devisenbewirtschaftung von Maßnahmen für die Zahlung freigestellt wurden. In London lagen die gebündelten Währungsreserven – sprich, Forderungen aus dem Ausland oder Forderungen in Gold sowie Reservepositionen – in der Zentralbank. 1952 kam es zur Auflösung des Sterlingblockes. Die USA gewannen Macht und Bedeutung und England hat sich Europa angenähert, sodass dies das Ende vom Sterling-Gebiet wurde.

 
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