Stempelgeld

Stempelgeld stammt aus der frühen Geschichte. Es wurde für Papier in Form einer Abgabe durch den Verwender gezahlt, das ein sehr hohe Qualität aufwies und durch eine hoheitliche Kennzeichnung (z.B. Stempel) geprägt war.

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Zu früheren Zeiten hatten Papiermacher die schlechte Angewohnheit, ihrem hergestellten Papier nicht allzu viel Beachtung zu schenken, sodass die Qualität des Papieres häufig sehr zu leiden hatte. Schon nach kurzer Zeit war nicht mehr lesbar, was man zu Papier zu bringen versuchte. Kaufleute der damaligen Zeit nötigten die Obrigkeit geradezu, ein Machtwort zu sprechen, sodass letztlich das Papier, welches von hoher Qualität war, besonders gekennzeichnet wurde. Für dieses gestempelte Papier wurde von den Verwendern eine Abgabe verlangt, woraus der Staat Einnahmen generieren konnte.

Auch die Zahlungen, die an Arbeitssuchende ausbezahlt werden, nennt man Stempelgeld. In diesem Zusammenhang bildete sich der Ausdruck Stempelgeld daher, dass Arbeitslose mit einem Dokument zur Behörde geschickt wurden. Im Gegenzug zu einem Stempel auf dieses Dokument wurde das Arbeitslosengeld ausbezahlt.

Die so genannte Freigeldtheorie besagt, dass jeder Geldschein nach einer gewissen Zeit seine Gültigkeit verliert. Um diese Gültigkeit wieder herzustellen, bedarf es einem kostenpflichtigen Stempel.

 
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