Staatsschulden, verweigerte

Länder, in denen die Regierung nicht auf demokratische Weise gewählt wurde, haben auf Grund der öffentlichen Staatsverschuldung ein offenes, im Ausland aufgenommenes Darlehen. Ein neues Staatsoberhaupt in diesen Ländern verweigert nun aber die Bedingungen dieses Darlehen, möchte also weder für die Verzinsung, noch für die Tilgung aufkommen.

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Staatsverschuldungen sind in der Regel sehr attraktiv für Anleger, da hohe Zinsen in einer festgelegten Laufzeit sicher sind. Allerdings sind Staatsschulden aus diktatorischen Ländern mit einem gewissen Risikofaktor verbunden, den ein Anleger selbst tragen muss, wenn ein neues Staatsoberhaupt die Tilgung und Verzinsung eines im Ausland aufgenommenen Darlehens verweigert.

Weiterhin spricht man von verweigerten Staatsschulden, wenn Auslandsschulden von demokratisch regierten Ländern aufgenommen werden und anschließend eine diktatorische Regierung an die Macht kommt, die diese Schulden verweigert, also nicht mehr bedient.

Im Zusammenhang mit verweigerten Staatsschulden fällt häufig der Begriff "Zitterprämie". Die Zitterprämie ist die Aussicht auf hohe Gewinne aus einer risikoreichen Anlageoption. Auch Kapital-Abschottung hört man häufig im Zusammenhang mit verweigerten Staatsschulden. Dies meint, wenn Staaten den Zustrom ausländischer Währungen im eigenen Land verbieten oder eben abschotten. Fremde Währungen beleben allerdings den kompletten Wirtschaftsmarkt eines Landes. Daher hat die Abschottung zur Folge, dass dieses Wirtschaftswachstum und damit der Wachstum eines Landes absolut unterbunden werden.

 
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