Spreizung

Allgemein verwendet man den Begriff Spreizung immer dann, wenn man die Abstände zweier Sachen vergleicht, die bestimmte Kriterien gemein haben. Sei es ein Währungsvergleich oder der Abstand zwischen Angebot und Nachfrage.

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Die Spreizung berichtet von dem Abstand, der zwischen dem Angebots- und dem Nachfragepreis, also zwischen dem Briefkurs und dem Geldkurs, liegt.

Weiterhin gibt die Spreizung an, wie hoch der Zinssatz einer risikobehafteten Anlagemöglichkeit im Gegensatz zu dem einer risikoarmen Anlagemöglichkeit ausfällt. Diese Spreizung bezieht sich dann auf dieselbe Laufzeit beider Verträge. Optionsadjustierte Spreizung ist der dafür verwendete Fachbegriff.

Die Währungsspreizung – oder auch Währungs-Spread – ist die Möglichkeit, eine selbe Art von Wertpapieren während einer bestimmten Laufzeit miteinander zu vergleichen, die aber in verschiedenen Währungen ausgegeben wurden.

Werden Optionen zur selben Zeit gekauft oder verkauft, unterscheiden sich aber im Basispreis oder in der Laufzeit voneinander, werden diese mittels Spreizung verglichen.

Bevor die Zentralbanken in die Wechselkurse des freien Wirtschaftsverkehrs intervenieren, also eingreifen, werden, nennt man diesen Wechsel ebenfalls Spreizung. Das heißt, den Verlauf der Wechselkurse ohne Eingreifen der Zentralbanken nennt man Spreizung.

Auch im Bereich der Lebensversicherung kommt die Spreizung vor. Beim Bezahlen der kompletten Verzinsung innerhalb eines Jahres, abhängig vom garantierten Rechnungszins, spricht man bei Lebensversicherungen auch von der Spreizung.

 
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