Sparkassenbrief

Der Sparkassenbrief ist ein Sparbrief, der speziell von Sparkassen ausgegeben wird. Hierbei handelt es sich also um eine Anlageform in Form einer festverzinslichen Namensschuldverschreibung.

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Sparkassenbriefe sind in ihrer Ausstattung gleich den üblichen Sparbriefen. Demzufolge nehmen auch sie eine Zwischenstellung zwischen Spareinlagen auf Konten und börsenfähigen festverzinslichen Wertpapieren ein. Ihre Laufzeit beträgt in der Regel 1 Jahr bis 10 Jahre und sie können in den folgenden Varianten begeben werden:

1. Normalverzinsliche Sparkassenbriefe

Diese Form wird zum Nennwert ausgegeben, laufend verzinst und bei Fälligkeit zum Nennwert zurück gezahlt. Die Zinsen erhält der Anleger somit jährlich nachträglich ausgezahlt. In der Regel erfolgt diese Ausschüttung zum 31.12. eines Jahres.

2. Abgezinste Sparkassenbriefe

Hier erfolgt die Ausgabe zum Nennwert abzüglich der Zinsen und Zinseszinsen, die auf die gesamte Laufzeit berechnet werden. Bei Fälligkeit wird der Sparkassenbrief schließlich zum Nennwert (einschließlich der Zinsen und Zinseszinsen) zurück gezahlt.

3. Aufgezinste Sparkassenbriefe

Die Ausgabe erfolgt in solch einem Fall ebenfalls zum Nennwert. Allerdings werden bei der Rückzahlung Zinsen und Zinseszinsen einmal als Gesamtbetrag zuzüglich zum Nennwert mit ausgezahlt.

Auch Sparkassenbriefe sind nicht börsenfähig und können nicht vorzeitig zurückgegeben werden. Sie können ausschließlich durch Abtretung an Dritte übertragen werden. Hierzu ist aber die Übergabe der Urkunde erforderlich.

Natürlich bergen auch diese Anlageformen gewisse Vor- und Nachteile für den Kunden.

Vorteile

- zinsbringende Geldanlage zu höheren Konditionen als bei Spareinlagen
- kein Kursrisiko da kein Börsenhandel
- überschaubare Laufzeit
- feste Zinszahlung -> gute Kalkulationsbasis
- keine Kosten für Erwerb, Rückzahlung, Verwahrung und Verwaltung
- hohe Beleihbarkeit
- fester Rückzahlungstermin

Nachteile

- geringe Liquidität da keine vorzeitige Rückgabe
- Übergabe nur durch Abtretung möglich

 
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