Sinuskurven-Fetischismus

Der so genannte Sinuskurven-Fetischismus bezeichnet ein Verhalten von Marktteilnehmern. Sie neigen dazu, nach einem erfolgten Aufschwung bereits einen Abschwung und VICE VERSA vorherzusehen. VICE VERSA bedeutet übersetz „im umgekehrten Wechsel“ oder einfach „umgekehrt“.

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Das Verhalten der Marktteilnehmer ähnelt in vielen Fällen dem Verhalten einer Herde, die man in der freien Wildbahn beobachten kann. So übernimmt ein Tier die Leitfunktion und gibt für die gesamte Herde vor, was getan wird. Ähnlich kann das Verhalten und die Neigung vieler Teilnehmer der Märkte umschrieben werden. Nach einen bestimmten Vorbild richten Anleger ihre Entscheidungen aus. Sie nehmen an, dass dieses Vorbild über bessere Kenntnisse des Marktes verfügen als sie selbst. Der Grund für solch ein Herdenverhalten liegt letztendlich in der Furcht, mit den eigenen Einschätzungen falsch zu liegen. Besonders auf den Finanzmärkten, speziell im Bereich der Devisengeschäfte, hat das zur Folge, dass es zu Kursübertreibungen in beide Richtungen kommt. Ein solches Verhalten konnte in den Jahren 1997/1998 in Südostasien beobachtet werden. Nach einer Zeit, in der ein sehr hoher Zufluss an Kapital in diese Region erfolgte, führte das Herdenverhalten bzw. der Sinuskurven-Fetischismus plötzlich zu einem kollektiven Rückzug der Anleger.

Je nachdem, wie ausgeprägt diese Erwartungen sind, können sie durchaus eine Bewegung auslösen, die in die entgegengesetzte Richtung verläuft. Der Sinuskurven-Fetischismus ist auch eng mit dem Herdenverhalten verbunden.

 
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