Schilling

Der Schilling gilt als Währungseinheit in verschiedenen Ländern. Heute ist er beispielsweise in Tansania, Uganda, Kenia und Somalia als offizielle Währung gebräuchlich. Einige Länder nutzten den Schilling früher einmal als Währung oder als Münzform. Dazu zählen Österreich, Großbritannien, Norddeutschland und Dänemark.

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Der Schilling war ursprünglich der gemünzte antike Goldsolidus. Nachdem Karl der Große im Jahre 794 die Münzreform durchführte, galt der Schilling allerdings nur noch als reine Rechnungsmünze.

Die genaue Herleitung des Wortes ist nicht hundertprozentig bekannt. Eine Möglichkeit ist die Ableitung vom germanischen Wort „Skildulingaz“, das übersetzt etwa „Schildling“ oder „schildartiges Ding“ bedeutet. Im Jahr 1848 erschien aber ein Handelslexikon, das den Begriff „Schilling“ völlig anders herleitet. Hier geht man davon aus, dass es von „schallen“ oder „schellen“ stammen könnte.

In Deutschland waren Schillinge z. B. in Hamburg bis 1871 gebräuchlich. Der deutsche silberne Schilling galt einen Groschen, d. h. meist 12 Pfennig. Der halbe Schilling wurde als Sechsling, der Viertel Schilling als Dreiling bezeichnet. All diese Schillingmünzen hatten eine Gemeinsamkeit. Sie waren alle Scheidemünzen.

In Österreich war der Schilling lange Zeit gängige Währung. Erst mit der Euro-Einführung im Jahre 2002 verschwand der österreichische Schilling von der Bildfläche.

 
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