Samarkander

Als Samarkander werden alte Goldmünzen aus Samarkand bezeichnet. Samarkand gilt als eine der ältesten Städte der Welt und sie befindet sich im heutigen Usbekistan, an der Oase des Flusses Serawschan.

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Früher galt die Stadt Samarkand als eines der bedeutendsten Handelszentren der damaligen Zeit. Besonders mit Gewürzen wie Nelken, Ingwer und Pfeffer wurde hier gehandelt.

Ende des 14. Jahrhunderts v. Chr. gründeten die Iraner die Stadt Samarkand. Ihren Wohlstand erhielt die Stadt erst durch den Handel. Um 1220 wurde Samarkand dann durch Dschinghis Khan und seine Truppen zerstört. Unter russische Herrschaft kam die Stadt erst 1868.

Heute ist Samarkand die zweitgrößte Stadt der unabhängigen Republik Usbekistan. Islamische Architektur bestimmt das Stadtbild. Die UNESCO hat Samarkand sogar zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Nicht umsonst eilt Samarkand der Ruf voraus, die schönste Stadt der Welt zu sein. Zahlreiche eindrucksvolle Moscheen und Mausoleen prägen das Stadtbild.

Der Samarkander selbst fand erstmalig um 970 in Mainz Erwähnung. Durch verschiedene Handelstransaktionen gelangten die wertvollen Münzen in die Region um Mainz. Der Handel erfolgte damals auf dem Landwege über Osteuropa und Zentralasien. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Gewürzhandel. Heute sind Samarkander neben zahlreichen Ton- und Glaswaren, Terracottafiguren, Schmuck und Werkzeugen auch im archäologischen Museum von Afrosiab zu sehen.

 
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