Rohstoffblase

Unter einer Rohstoffblase versteht man eine Spekulationsblase gekennzeichnet durch einen raschen Anstieg der Rohstoffpreise und eine damit verbundene erhöhte Nachfrage nach Rohstoffinvestitionen. In solch einem Fall gilt also: Die Nachfrage steigt umso stärker, je rascher der Preis in die Höhe schießt.

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Ein Hauptgrund dafür ist, dass die Marktteilnehmer auf grund entsprechender Medienberichten, Erfahrungswerte etc. dem Trend folgen und auf den „fahrenden Zug“ aufspringen wollen. Sie möchten am Wertzuwachs der Rohstoffe profitieren und kaufen Zug um Zug zahlreiche Rohstoffinstrumente an den Warenbörsen. Teilweise sind die Preise bereits überhöht, doch die Investoren rechnen dennoch mit einem weiteren Wertanstieg der Rohstoffe.

Sobald der reale Wert der Basiswerte (Rohstoffe) erkenntlich wird, bleiben Käufe aus. Einige Anleger verkaufen sogar wieder und es kommt zum Krach, d.h. die Rohstoffblase platzt. Die Werte verfallen und es werden enorme Verluste geschrieben.

Beispiele:
•    Tulpenzwiebelspekulation in Holland (1637)
•    Silberspekulation der texanischen Gebrüder Hunt (1980)

 
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