Renditeabstand

Unter Renditeabstand versteht man im Allgemeinen die Differenz zwischen den einzelnen Renditen verschiedener Wertpapiere. So meint es beispielsweise den Unterschied zwischen dem Ertrag einer Unternehmensanleihe und einer Staatsanleihe.

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Die Renditeabstände dienen in einer Volkswirtschaft als ein besonderes Maß zur Beurteilung der Stabilität eines Finanzmarktes. Dabei müssen nicht nur Rendite-Papiere aus dem Inland verglichen werden, sondern können auch Rendite-Papiere zwischen verschiedenen Ländern und Währungsräumen ins Verhältnis gesetzt werden.

Die Europäische Zentralbank (EZB) beispielsweise bezieht in ihre Erwägungen die Renditeentwicklungen von Unternehmensanleihen und Staatsanleihen (speziell der Vereinigten Staaten von Amerika) mit ein. Die Renditeabstände der Unternehmensanleihen spiegeln gewissermaßen die Unsicherheit der Inhaber dieser Papiere wider.

 
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