Random-Walk-Hypothese

Die Randmon-Walk-Hypothese, kurz RWH (engl.: random walk hypothesis), ist eine Finanztheorie, die besagt, dass die Kurse am Aktienmarkt sich entsprechend eines Random Walk, also einer Zufallsbewegung, entwickeln und demzufolge die Kursentwicklung am Aktienmarkt auch nicht prognostiziert werden kann. Sie schwanken ganz zufällig um den inneren Wert des jeweiligen Anteils. Es handelt sich also um ein Erklärungsmodell zur Entwicklung von Aktienkursen.

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Erstmals erwähnt wurde die Random-Walk-Hypothese im Jahre 1953 durch Maurice Kendall in seinem Werk „The Analytics of Economic Time Series, Part 1: Prices“. Seine Ergebnisse resultierten auf der These, dass die Preise von Wertpapieren sich nach einem bestimmten Trend entwickeln. Diese widerlegte er aber schnell und kam zu dem Entschluss, dass die Kursentwicklung rein zufällig erfolgt.

Demnach haben die Kurse der Vergangenheit auch keinerlei Einfluss auf die Entwicklung der zukünftigen Preise. Es lassen sich aus der Beobachtung und Interpretation von Kursverläufen der Vergangenheit keine Vorhersagen treffen, da eine reine Zufallsbewegung vorliegt. Daher geht diese Hypothese auch entgegen den Ansichten der Analysten, die mit Hilfe von entsprechenden Verfahren (z.B. Chartanalyse) versuchen, den Kursverlauf eines Finanzproduktes vor Allem auf der Grundlage der vergangenen Preise zu begründen bzw. zu prognostizieren.

 
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