Prozyklizität

Als Prozyklizität bezeichnet man im Rahmen der Wirtschaftspolitik der Zentralbanken die Verstärkung des Konjunkturzyklus‘. Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht im Speziellen von Prozyklizität, wenn das Kreditgeschäft von Banken tendenziell das gleiche Verhaltensmuster aufweist wie die Realwirtschaft.

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Das bedeutet, dass bei einem konjunkturellen Aufschwung ein starkes Wachstum und bei einem Abschwung ein geringes oder rückläufiges Wachstum vorzufinden ist. Generell führen also eine prozyklische Politik und prozyklische Elemente zu einer Verstärkung des natürlichen Auf- und Abschwungs des Finanzsystems.

Die Prozyklizität bei Banken beispielsweise entsteht unter Anderem durch asymmetrische Informationen oder auch Marktunvollkommenheit.

 
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