Prognoseproblem, zentralbankpolitisches

Als zentralbankpolitisches Prognoseproblem bezeichnet man die Schwierigkeiten der Zentralbanken, verbindliche bzw. weitgehend genaue Vorhersagen über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung und Konjunktur zu treffen, da in der Regel nur auf Vergangenheitswerten prognostiziert werden kann.

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Den Zentralbanken liegen für ihre Einschätzungen lediglich Daten aus der Vergangenheit vor. Aus diesen Informationen müssen die Institute sowohl auf den gegenwärtigen wirtschaftlichen Zustand schließen sowie Entscheidungen basierend auf den Ergebnissen treffen. Die Grundlagen für die Prognosen sind dabei oftmals nicht stichhaltig bzw. können einfach nicht auf die Zukunft einer Volkswirtschaft bezogen werden. Daher vergleicht man die Zentralbankpolitik teilweise sogar mit dem Autofahren: Keine Sicht nach vorn, sondern nur den Blick in den Rückspiegel.

 
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