Privathaushalt

Unter einem Privathaushalt oder auch privatem Haushalt versteht man im volkswirtschaftlichen Sinn eine unabhängige Wirtschaftseinheit, die sowohl aus einer einzelnen Person als auch ganzen Familien bestehen kann. Um eine bessere Differenzierung innerhalb dieses Sektors zu erhalten, teilt man sie in Einzel- und Familienhaushalte.

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Im Rahmen der Volks- und Betriebswirtschaft spielen Privathaushalte eine große Rolle, da der private Konsum wesentlich zum Wirtschaftswachstum eines Landes beiträgt und Basis für zukünftige ökonomische Entscheidungen ist. In diesem Zusammenhang kommt daher auch dem Einkommen und Vermögen der Privathaushalte eine wichtige Bedeutung zu, da diese Komponenten den Konsum direkt beeinflussen. Ist eine zu starke Belastung der Privathaushalte beispielsweise durch Steuern oder sonstige Abgaben zu verzeichnen, steht folglich auch weniger Geld für den Konsum zur Verfügung, sodass auch die Binnennachfrage sinkt. Auswirkende Faktoren auf die Kaufkraft eines Privathaushaltes sind unter Anderem:

•    Entwicklung von Löhnen und Gehältern
•    Inflationsrate
•    steuerliche Belastungen
etc.

Die Entwicklung von Löhnen und Gehältern wird durch die Tarifpartner beeinflusst und festgelegt. Die Inflationsrate ist größtenteils abhängig von Angebot und Nachfrage auf den Märkten. Hinsichtlich der steuerlichen Belastungen greift die Finanz- und Wirtschaftspolitik regulierend ein. Vorrangiges Ziel ist stets die Schaffung eines Gleichgewichtes zwischen Einnahmen und Ausgaben, Angebot und Nachfrage sowie Konsum- und Sparverhalten der Privathaushalte.

 
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