Principal-Agent-Problem

Das Principal-Agent-Problem bzw. die Prinzipal-Agent-Theorie (auch Agenturtheorie genannt) ist eine Erklärungstheorie im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, das die Beziehungen und das Handeln von Personen innerhalb einer Hierarchie deutet und analysiert. Die grundsätzliche Aussage dabei ist, dass die Handlungen und Entscheidungen eines Beauftragten (Agent) nicht mit denen des Aufraggebers (Prinzipal) übereinstimmen.

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Ursachen des Prinzipal-Agent-Problems sind vor Allem die unterschiedlichen Zielvorstellungen der Auftraggeber und -nehmer. Beide Seiten handeln in der Regel im eigenen Interesse, was wiederum zu Konflikten und gegensätzlichen Ansichten führen kann. Weiterhin spielt die Risikoneigung der Vertragspartner eine entscheidende Rolle. Während die eine Seite risikofreudig ist, kann bei der anderen Partei eher eine Risikoaversion vorherrschen, was ebenfalls zu differenzierten Handlungsweisen und damit zu Konflikten führen kann.

Basis der Principal-Agent-Theorie ist das Problem asymmetrischer Informationen zwischen dem Agenten und dem Prinzipal. Daher ist es von größter Bedeutung, dass diese Informationsdefizite möglichst ausgeglichen oder zumindest einen nächst beste Lösung gefunden wird.

 
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