Preisempfinden

Das Preisempfinden definiert die Wahrnehmung der Verbraucher zu den aktuellen Preisen bzw. durchgeführter Preisänderungen (Erhöhungen oder Senkungen). Dieses ist oftmals viel stärker ausgeprägt, als die Entwicklungen in den offiziellen Statistiken angezeigt werden bzw. tatsächlich sind.

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Seitens der Zentralbank wird das Preisempfinden der Verbraucher mit Hilfe der monatlichen Verbraucherumfragen der Europäischen Kommission analysiert. Dabei werden sie unter Anderem Folgendes gefragt:

•    ob die Preise nach ihrer Einschätzung in den vergangenen 12 Monaten stark, moderat oder wenig gestiegen sind

•    ob die Preise nach ihrer Einschätzung in den vergangenen 12 Monaten mehr oder weniger unverändert geblieben oder gar gefallen sind


Aus den Antworten werden qualitative Salden berechnet, die schließlich als Prozentsätze ausgewiesen werden. Dadurch lässt sich das Preisempfinden optimal mit der tatsächlichen Preisentwicklung vergleichen.

Das Preisempfinden ist ein wichtiger Indikator für eine Volkswirtschaft, da die Verbraucher üblicherweise ihrem Gefühl folgen und besonders das Nachfrageverhalten dahingehend beeinflussen. Empfinden sie die preise oder Preisänderungen beispielsweise als zu teuer, dann wird die nachfrage in der Regel zurückgehen. Umgekehrt schrauben sie die nachfrage nach oben, wenn das aktuelle Preisniveau als moderat empfunden wird.

 
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