Porzellangeld

Mit dem Begriff „Porzellangeld“ bezeichnet man zum Einen frühere durch den Staat getätigte Zuschüsse an die Porzellanmanufakturen, da dieser Werkstoff als sehr edel und wertvoll galt, und zum Anderen Münzen, die aus Porzellan angefertigt sind bzw. werden. Zu finden war es vor Allem in den Jahren 1920 bis 1921 in Sachsen als eine Art Notgeld.

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Hergestellt wurde das Porzellangeld in der Meißener Porzellanfabrik aus Böttgersteinzeug und Biskuitporzellan. Sie hatten die Funktion einer Ersatzwährung und Bestand aus dem folgenden Satz:

•    20 Pfennig
•    50 Pfennig
•    1 Mark
•    2 Mark
•    5 Mark
•    10 Mark
•    20 Mark

Das älteste bekannte Porzellangeld stammt aus Thailand. In früheren Zeiten wurden Jetons (Spielsteine) in den Casinos oder Spielhäusern aus Porzellan gefertigt. Sie wurden sogar anstelle der normalen Münzen im täglichen Zahlungsverkehr verwendet und akzeptiert.

 
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