Oldie-Geschäft

Oldie-Geschäfte sind Angebote zu Finanzdienstleistungen mit der Zielgruppe älterer betuchter Kunden, die auch als Agers Business, Power-age financial market oder Wopee-Geschäfte bezeichnet werden. Dabei steht Wopee für well-of older people und meint eben vermögende ältere Leute.

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Viele Banken haben mittlerweile die älteren Bürger als attraktive Kundengruppe entdeckt und pflegen sie als gewinnträchtiges Marktsegment. Die Altersgrenze wird dabei allgemein mit 50 Jahren angegeben und reicht hoch bis zum 80. Lebensjahr.

Heute werden die Menschen immer älter, demnach bleiben sie auch in höherem Älter vitaler und agiler. Dabei haben die meisten 50-Jährigen schon ein langjähriges Berufsleben hinter sich und ein gewisses Vermögen angehäuft. Zahlreiche Menschen ab diesem Alter wagen noch einmal einen beruflichen Neuanfang und betätigen sich als Jungunternehmer oder Selbstständige.

Auch für Online-Händler sind mittlerweile 50-Jährige eine Zielgruppe mit steigender Attraktivität. Für das Jahr 2005 wurde eine Kaufkraft von mehr als 90 Milliarden Euro aus dieser Personengruppe ermittelt. Damit sind die 50-Jährigen und Älteren vor Allem für Geschäfte mit Finanzdienstleistungen eine interessante Zielgruppe.

Einen negativen Beigeschmack bekommt der Ausdruck, wenn er in dem Sinne gemeint ist, dass diese Zielgruppe auf Grund ihres vermögenden Status gezielten Einfluss auf Politik und Gesellschaft nimmt.

 
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