Mundell-Tobin-Effekt

Der Mundell-Tobin-Effekt besagt, dass der Realzinssatz während einer Inflation weniger stark ansteigt, da die Anleger in Zeiten einer Geldentwertung ihr Kapital eher seltener in Guthaben anlegen als viel mehr in anderen alternativen Vermögenswerten. Dadurch sinkt der allgemeine Zinssatz bzw. stagniert.

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Umgekehrt bedeutet dies, dass eine Zunahme der exogenen Wachstumsrate des Geldes zu einem Anstieg des Nominalzinssatzes und der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes führt, gleichzeitig aber den Realzinssatz senken lässt.

Der Effekt wurde durch die beiden Ökonomen Robert Mundell und James Tobin geprägt.

 
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