Münzhort

Der Begriff „Münzhort“ definiert das Anhäufen und Abziehen aus dem laufenden Zahlungsverkehr von Münzen. In der Archäologie bezeichnet man heutzutage die Funde von Münzsammlungen als Münzhorte. Sie stellen für den Spezialisten eine gern gesehene Quelle zur antiken Numismatik und Ereignisgeschichte dar.

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Ein Münzhort stammt in der Regel aus der Geschichte – also dem Mittelalter oder der Antike – und gibt unter Anderem Auskunft über die damalige Zeit, das Geld- und Wirtschaftswesen jener vergangenen Tage, eventuelle Kriege etc. Sie sind üblicherweise in der Erde vergraben und kommen bei Ausgrabungen, Erdarbeiten oder ganz zufällig zum Vorschein. Von den Findern werden sie oftmals als Münzschatz angesehen.

Heutzutage resultieren die Münzhorte aus dem Drang, sparen aber auch sammeln zu müssen. Beispielsweise werden die Euro-Münzen mit unterschiedlichen Prägungen gehortet, da sie beliebte Sammlerstücke sind.

Vielfach dienen Münzhorte aber auch als Geldanlage, da bei einer Währungsumstellung die Zahlungsmittel oftmals 1:1 umgetauscht werden können.

 
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