Monetary-Fiscal Policy

Der Begriff „Monetary-Fiscal Policy“ (auch Monetary-Fiscal Theory genannt) stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und wird so oft auch im Deutschen verwendet. Es definiert die Zusammenhänge zwischen der Geld- und Finanzpolitik innerhalb eines Kontrollsystems und deren Wechselwirkungen zueinander.

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So ist es Tatsache, dass beispielsweise die Finanzverwaltung des Staates auch die Währung und deren Stabilität sowie Wechselkurs beeinflusst. Umgekehrt wirken die Vorgänge und Maßnahmen der Geldpolitik in starkem Maße auf die Finanzlage und damit auf die Finanzpolitik des Staates ein. Demzufolge müssen staatswirtschaftliche Entscheidungen, die einen solchen Einfluss auf den Geldkreislauf haben, immer auch unter geldwirtschaftlichen Aspekten getroffen werden.

Die Geld- und Finanzwirtschaft sind demnach als komplementäre Teile einer staatlichen Wirtschaft zu betrachten, die stets in einem monetären Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Die Entscheidungen auf diesem Gebiet haben daher stets in Hinblick auf beide Komponenten zu erfolgen.

 
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