Monetary Control Act

Das Monetary Control Act ist Teil des Depository Institutions Deregulation and Monetary Control Act (DIDMCA), das am 31. März 1980 durch den damaligen US-Präsidenten James Earl Carter Jr. unterzeichnet wurde. Das Gesetz untergliedert sich in verschiedene Titel und ist das bis dato bedeutendste Bundesgesetz bezüglich des Finanzwesens der USA.

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Das Monetary Control Act umfasst unter Anderem …

… Regelungen hinsichtlich der Berichterstattung (Reporting Requirements) der Institute an die Federal Reserve Bank (Fed)

… Regelungen über die Reservehaltung der Institute (Reserve Requirements)

… Regelungen zur Preisung der Dienstleistungen der Federal Reserve Bank (Pricing for Services)

Mit Hilfe des Monetary Control Act hatte die Fed die Möglichkeit, eine bessere Kontrolle und Aufsicht auch über Banken zu haben, die keine Mitgliedsinstitute sind. Zudem unterstützte es die Verbesserung des US-Bankensystems und den Wettbewerb, indem es beispielsweise die  bis dahin vorgeschriebenen Höchstzinsgrenzen (Regulation Q) aufhob, Zinsdifferenzen zwischen den Sparkassen und Geschäftsbanken stoppte und die Mindestreservevorschriften vereinheitlichte.

 
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