Megamergers

Mit Megamergers meint man im Wirtschaftsleben Megafusionen, d.h. Zusammenschlüsse zweier bereits großer Unternehmen zu einem noch größeren, in der Regel Markt beherrschenden Unternehmen. Der Begriff „Mergers“ stammt dabei aus der englischen Sprache und wird mit „Fusion“ übersetzt.

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Solche Fusionen bergen sowohl zahlreiche Vor- als auch Nachteile. Neben dem Ausbau der Marktposition, dem Erschließen neuer Kunden- und Wettbewerbskreise und der Chance auf Umsatz- und Gewinnmaximierung treten auch erhöhte Kostenpositionen und Verlustrisiken auf. Außerdem werden Megafusionen oftmals auch als unwirtschaftlich und wettbewerbswidrig betrachtet, sodass vor Allem auch das Bundeskartellamt ein genaues Augenmerk auf ein solches Vorhaben richtet.

Ab welchem Wert Unternehmenszusammenschlüsse als Megamergers gelten, ist nicht zentral definiert. In der Regel handelt es sich aber um Unternehmensverschmelzungen im Milliarden- und Millionenbereich. Beispiele der letzten Jahre sind unter Anderem die folgenden Fusionen:

•    Daimler-Benz und Chrysler
•    Royal Bank of Scotland plc, Banco Santander SA, Fortis NV und ABN AMRO Holding NV
etc.

 
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