Losschnallen

Mit „Losschnallen“ wird in den Vereinigten Staaten von Amerika vor Allem die Möglichkeit bezeichnet, auf eine besondere Art und Weise Steuern zu sparen - indem sie ihr Geld in Stiftungen anlegen.

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Die steuermindernde Geldanlage kann aber oftmals nicht frei getätigt werden. Der Gesetzgeber schreibt dabei zum Teil vor, dass die Stiftungsgelder in langfristige öffentliche Papiere angelegt werden müssen. Die gesetzliche Vorgabe hat positive Auswirkungen, denn die festgesetzte Anlageform sichert einen nicht zu unterschätzenden Teil der Nachfrage auf dem Finanzmarkt und kurbelt ihn an.

Beim Losschnallen oder „unbluckling“ fließt Geld in Stiftungsfonds. Die Kapitalgesellschaft setzt ihre Ertragsmittel ausschließlich dafür ein, um sie in die Stiftung fließen zu lassen. Die Stiftungsverwaltung übernimmt als Dienstleistung meistens eine Bank, die zudem …

… professionelle Vermögensverwaltung,
… Projektcontrolling,
… Revision und
… juristische Beratung

umfasst. Die Verwaltung einer gemeinnützigen Stiftung in Händen einer Bank ist ein Vertrauensmultiplikator, der durchaus weitere Spender oder höhere Spendenbeträge anziehen kann. Andererseits profitiert auch die Bank von dieser Dienstleistung und den damit verbundenen Aufgaben, indem ihr Image in der Öffentlichkeit aufpoliert wird. Und vielfach stellt diese Art der Verwaltung auch eine Einsparung ein, indem keine stiftungseigene Organe dazu gebildet werden müssen.

 
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