Liquidität

Unter Liquidität ist im volkswirtschaftlichen Sinn die Fähigkeit zu verstehen, ein Wirtschaftsgut in ein geldwertes Zahlungsmittel (Ausnahme Tauschmarkt: Wirtschaftsgut in Wirtschaftsgut tauschen) umzutauschen. Demnach bedeutet auch die ausreichende Verfügbarkeit solcher Zahlungsmittel, dass jemand liquide ist.

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Bezogen auf die Betriebswirtschaftslehre meint Liquidität also, dass ein Schuldner fällige Verbindlichkeiten fristgerecht und uneingeschränkt begleichen kann. Bei Unternehmen ist solch ein fehelender Zustand üblicherweise die Ursache dafür, dass es zur Insolvenz kommt und der Betrieb Konkurs geht. So kann es sein, dass entweder nicht genügend Eigenkapital bzw. Eigenmittel für eine ausreichende Liquidität vorhanden sind oder aber eine Überschuldung existiert, die ein liquides Handeln gar nicht erst zulässt.

Ob eine ausreichende Liquidität vorhanden ist, wird bei Unternehmen vor Allem unter Berechnung der Liquiditätsgrade ermittelt. So differenziert man die folgenden drei Varianten:

- Liquidität ersten Grades (Cash Ratio)
- Liquidität zweiten Grades (Quick Ratio)
- Liquidität dritten Grades (Current Ratio)


Ob Etwas liquide ist oder nicht, kann auch bei Anlagegütern ermittelt und festgestellt werden. Je nachdem, wie leicht es ist, ein Wirtschaftsgut in Geldmittel umzuwandeln, spricht man von einer Liquidierbarkeit.

Die Kunst dabei, liquide zu sein, ist, keine Renditeeinbußen hinnehmen zu müssen. Man sollte stets nur soviel geldwerte Zahlungsmittel zur Verfügung haben, wie sie auch benötigt werden. Der Rest ist eher in ertragreiche Anlagen zu investieren, um seine Liquidität zu erhöhen.

 
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