Liquidität, internationale

Unter der internationalen Liquidität wird die Gesamtheit der Gold- und Devisenreserven verstanden, die weltweit im Besitz aller Zentralbanken sind. Daneben wird der Begriff mitunter auf sämtliche Gold- und Devisenrücklagen erweitert, die sich im Besitz von Banken und privaten Haushalten befinden.

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Jedoch erweist sich die genaue Feststellung dieser Wertmengen als überaus problematisch. Da Gold zu jeder Zeit auf der ganzen Welt verkauft werden kann, dient es zusammen mit den Devisenbeständen als Rückgriffsmöglichkeit für Notfälle und sichert so die internationale Liquidität der Staaten.

Noch vor dem Jahre 2003 wurde das Edelmetall als totes Kapital angesehen, weil im Gegensatz dazu die Devisenreserven in US-Dollar oder in Euro in verzinslichen Staatspapieren der entsprechenden Währungsgebiete angelegt waren. Inzwischen setzten vorrangig die Zentralbanken Asiens auf das wegen seiner Knappheit wertbeständige Gold, denn es ist gegen Inflation und Wechselkursschwankungen weitgehend immun. Gold ist ein unveränderlicher Sachwert, während der Kaufwert von Devisen von der jeweiligen politischen Situation in den Ländern beeinflusst wird und die internationale Liquidität viel eher gefährden könnte.

 
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