Konvergenzlösung

Als Konvergenzlösung, auch Systemintegration genannt, bezeichnet man bei Banken die Einführung von Maßnahmen zur Zentralisierung und Verzahnung verschiedener Abteilungen. Das oberste Ziel besteht darin, Arbeitsabläufe schlanker und schneller zu machen.

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Davon können die Kunden profitieren, die dieselben Dienstleistungen in gleicher Qualität deutlich schneller in Anspruch nehmen können als zuvor.

Für die Bank ergeben sich durch eine Konvergenzlösung Kostenvorteile, die den Gewinn erhöhen können. Vor Allem große international tätige Konzerne profitieren davon, wenn statt vieler Systeme mit landestypischen Eigenheiten weltweit nur noch ein Datensystem zum Einsatz kommt. Das erleichtert den Austausch von Informationen und die Arbeit über Landesgrenzen hinweg.

Das Ideal einer Konvergenzlösung besteht in der Konzentration relevanter Prozesse und Dokumente auf einen oder einige wenige Großrechner. Auf diese können Mitarbeiter mit entsprechender Berechtigung in Filialen auf der ganzen Welt zugreifen. Oftmals binden Banken zur Erreichung ihrer Ziele Dritte als Dienstleister in ihr System ein. Da es sich bei den Daten von Bankkunden jedoch um sehr sensible Informationen handelt, ist für entsprechende Kooperationsverträge mit externen Dienstleistern in vielen Fällen die Genehmigung der jeweils zuständigen Aufsichtsbehörden erforderlich. Diese achten sehr genau darauf, dass Bestimmungen zum Datenschutz und zur Sicherheit vertraulicher Informationen von allen Beteiligten umgesetzt werden.

 
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