Konsumentengeld

Als Konsumentengeld werden umgangssprachlich die Finanzmittel bezeichnet, die den privaten Haushalten zur Verfügung stehen. Mit diesem Geld können die Verbraucher Waren kaufen und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, was die Wirtschaft insgesamt beflügeln kann.

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Es wird davon ausgegangen, dass eine größere Menge von Konsumentengeld die Verbraucher zu höheren Ausgaben verleiten werde. Das setzt allerdings voraus, dass die Sparquote unverändert bleibt. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten neigt die Mehrheit der Bevölkerung jedoch dazu, Konsumausgaben eher zu senken und stattdessen einen höheren Anteil ihres verfügbaren Einkommens zu Sparzwecken zu verwenden.

In den 1930er Jahren hatte der Begriff „Konsumentengeld“ noch eine andere, weiter gehende Bedeutung. Damals sollte es im Deutschen Reich als zweite Geldsorte neben der eigentlichen Währung eingeführt werden. Es war geplant, die sehr strikten Deckungsregeln der damaligen Reichsbank für dieses Konsumentengeld nicht gelten zu lassen. Die Idee wurde jedoch nicht umgesetzt, da sich dafür keine politische Mehrheit fand.

 
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