Kommission

Eine Kommission ist nicht nur ein Beratungsgremium mit einem bestimmten Auftrag. Der Begriff beschreibt auch ein Entgelt, das Banken und Börsenhändler für die Ausführung von Geschäften im Auftrag ihrer Kunden erhalten.

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Zumeist ergibt sich die Höhe der Kommission aus der prozentualen Beteiligung an den getätigten Umsätzen. So fällt beispielsweise beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren eine Kommission an, die der Börsenmakler in Rechnung stellt. Da Privatanleger in der Regel keinen direkten Kontakt zu einem Makler unterhalten, sondern ihre Aufträge über eine Bank bzw. einen Onlinebroker abwickeln, bezahlen sie die Kommission an diese Stellen. Die Banken reichen dann einen Teil der Kommission an die Börsenhändler weiter.

Bei diesen Kommissionsgeschäften tritt die Bank als Kommissionär auf und handelt zwar im eigenen Namen, jedoch auf Rechnung ihres Kunden.

Kommissionsverkäufe sind außerhalb der Börse vor Allem im Handel mit Kunst und hochwertigen Weinen üblich. Auch hier fällt bei einem erfolgreichen Abschluss eines Geschäfts jeweils eine Provision an - die Kommission. Deren Höhe kann entweder wie beim Handel an der Börse einem üblichen Standard entsprechen oder, etwa im Falle des Verkaufs eines Kunstwerks, von den Geschäftspartnern individuell ausgehandelt werden.

 
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