Kerzengeld

Als Kerzengeld wurde früher ein festgelegter Betrag bezeichnet, den Gläubige für den Besuch eines Gottesdienstes bzw. für die Benutzung von Kerzen während des Gottesdienstes zu bezahlen hatten.

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In Deutschland ist diese verpflichtende Abgabe heute nicht mehr üblich. Hier setzt die Kirche vielmehr auf freiwillige Spenden der Gemeindemitglieder. Einen Opferstock, zumeist am Eingang des Gotteshauses, findet man aber noch in zahlreichen Kirchen in ganz Deutschland. Die entsprechenden Einnahmen werden zumeist für wohltätige Zwecke genutzt und beispielsweise für kirchliche Hilfsprojekte gespendet.

In anderen Staaten ist das Kerzengeld nach wie vor üblich und in manchen Ländern dienen die Geldleistungen der Gläubigen sogar wesentlich zur Deckung der Personalkosten einer Gemeinde, zumindest aber zur Entlohnung des Pfarrers. Dies ist beispielsweise in Russland der Fall.

Früher waren für das Kerzengeld auch die Bezeichnungen „Kerzengulden“ und „Kerzenpfennig“ verbreitet. Außerhalb von Kirchen wurden in früheren Zeiten außerdem die Nachtwächter mit Kerzengeld entlohnt, die nach Einbruch der Dunkelheit in den Städten für Ordnung sorgten.

 
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