Katzengeld

Das Katzengeld war früher eine Abgabe, die in Städten (speziell Hafenstädten) erhoben wurde, mit der die Haltung von Katzen in öffentlichen Kellern oder Speichern bezahlt wurde.

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Zum Katzengeld sagte man auch Katzenpfennig und Katzengulden. Mit Letzterem bezeichnete man auch einen geringwertigen Gulden des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz, der mit einem Löwen als Wappentier verziert war. Der Katzenpfennig war eine Abgabe, die von privaten Katzenhaltern erhoben wurde. Er war also eine Art Katzensteuer.

Katzengeld hatte aber noch eine weitere Bedeutung. Mit dem Begriff bezeichnete man Münzen, die einen geringen Metallwert (hohe Alliage) hatten oder die einen hohen Grad der Abnutzung sichtbar aufwiesen. Eine Alliage oder alloy ist eine Münze aus Edelmetall, die aber einen Anteil unedlen Metalls enthält. Münzen mit einem hohen Anteil unedlen Metalls haben auch eine hohe Alliage. Vertauscht man die zwei Wörter des Begriffs, erhält man Geldkatze.

 
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