Kassaspekulant

Ein Kassaspekulant setzt am Kassamarkt auf fallende oder steigende Kurse und versucht, durch geschickte Ausnutzung dieser Schwankungen Gewinne zu erzielen.

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Am Kassamarkt kann man mit Waren und Rohstoffen ebenso spekulieren wie mit Devisen und verschiedenen Wertpapieren. Anders als am Terminmarkt, wo in erster Linie mit dem Recht auf den Kauf oder Verkauf bestimmter Produkte zu einem festen Zeitpunkt spekuliert wird, erfolgt der Handel am Kassamarkt direkt mit den betreffenden Instrumenten. Die Pflicht zur Lieferung von verkauften und Bezahlung von gekauften Waren innerhalb von zwei Börsentagen macht einen weiteren entscheidenden Unterschied zum Terminmarkt aus.

Für professionelle Kassaspekulanten kann diese Besonderheit ein gravierender Nachteil sein, denn diese Art zu handeln bindet viel mehr Kapital als ein entsprechendes Engagement am Terminhandel. Deshalb gelten umfangreiche Kassaspekulationen als relativ risikoreich. Und die Zahl der Spekulanten, die sich mit solchen Geschäften ruiniert haben, ist auffallend hoch.

 
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