Kaplaken

Das Kaplaken (auch Kapplaken geschrieben) stellte in früheren Zeiten eine zusätzliche Vergütung für Schiffskapitäne dar. Sie erhielten die Zahlung, nachdem sie ihre Ladung sicher ans Ziel gebracht hatten.

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Der Geldbetrag wurde zusätzlich zur Heuer fällig und war daher als Zubrot sehr beliebt. Der genaue Satz war das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Kapitän und dem Schiffseigner bzw. dem Auftraggeber. Als üblich galt jedoch eine zusätzliche Vergütung in Höhe von fünf bis sechs Prozent der Heuer.

Mit der Zahlung honorierten Reedereien erfolgreiche Kapitäne, die den in früheren Jahrhunderten noch zahlreichen Gefahren trotzten und in der Lage waren, die Fracht an Bord zeitgerecht dem Ladungsempfänger zu überbringen. Um die Aufgabe erfüllen zu können, brauchte der Kapitän natürlich eine gewisse Zahl zuverlässiger Seemänner. Diese konnte er notfalls noch kurzfristig im Hafen anheuern, denn bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren schriftliche Vereinbarungen zwischen den Seeleuten und dem Kapitän oder der Reederei eine Ausnahme. Die Verträge wurden zumeist mündlich geschlossen.

 
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