Kapitalmarktzins

Als Kapitalmarktzins bezeichnet man den Zinssatz für die längerfristige Überlassung von Kapital. Die Höhe richtet sich üblicherweise nach der Laufzeit, Währung, Bonität, Besicherung und dem Kapitalvolumen.

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Laut Definition der Deutschen Bundesbank wird als allgemeine Messgröße oft die Rendite umlaufender festverzinslicher Wertpapiere (Schuldverschreibungen) heran gezogen. Deren Kurs wird an der Börse über Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Umlaufrendite, die häufig als Synonym für den Kapitalmarktzins verwandt wird, ergibt sich aus dem festgeschriebenen Zinsertrag bezogen auf den aktuellen Kurswert des Papiers.

Im Gegensatz zu den kurzfristigen Zinsen, die größeren Schwankungen unterliegen können und die von den aktuellen Geldmarktkonditionen abhängen, haben für den längerfristigen Kapitalmarktzins gesamtwirtschaftliche Faktoren eine größere Bedeutung. Betrachtet man im historischen Vergleich seit Beginn der 1980er Jahre die Entwicklung des Kapitalmarktzins‘ und der Inflationsrate, so erkennt man, dass beide Kurven weitgehend parallel verlaufen und eine ähnliche Entwicklung aufweisen. Der Kapitalmarktzins bewegt sich dabei stets mit einem gewissen Abstand oberhalb der Inflationsrate.

 
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