Kapitalismus

Der Begriff „Kapitalismus“ bezeichnet eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die geprägt ist durch Privateigentum an den Produktionsmitteln (z.B. Maschinen, Geld etc.) sowie dezentrale (nicht staatliche) Steuerung des Wirtschaftsgeschehens. Seinen Ursprung findet die Bezeichnung als solche im 19. Jahrhundert, wo es eine Epoche in der Wirtschaftsgeschichte darstellte.

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Kennzeichnend für den Kapitalismus ist demnach ein freier Marktmechanismus, der das Wirtschaftsgeschehen lenkt, ohne dass der Staat Einfluss nehmen kann. Angebot und Nachfrage sind die zentralen Steuerungselemente des kapitalistischen Wirtschaftsprozesses und das Streben nach Gewinn ist ein charakteristisches Merkmal des Kapitalismus‘. Folglich ist weist der Produktionsfaktor „Kapital“ eine überproportionale Bedeutung für diese Wirtschaftsordnung auf, worauf auch die Begriffsherkunft zurückzuführen ist. Aber auch die beiden anderen Faktoren „Grund und Boden“ sowie „Arbeitskraft“ sind wesentliche Kriterien, die den Kapitalismus als eine wegweisende Epoche kennzeichnen.

Mit einfachen Worten ausgedrückt versteht man unter Kapitalismus also eine Wirtschaftsordnung, bei der sich die Produktionsfaktoren komplett im Eigentum der Unternehmen und Privatpersonen befinden und der Staat lediglich eine Kontrollfunktion erfüllt. Es kann weitgehend frei gearbeitet werden, wobei gesetzliche Bestimmungen vor Ausbeutungen schützen sollen.

Der Kapitalismus reicht in veränderter Form noch bis in die heutige Wirtschaftsordnung hinein. Er prägt das soziale Marktgeschehen und beeinflusst die Handlungsweisen sowohl der staatlichen als auch privatunternehmerischen Seite.

 
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