Kapitaldeckungsverfahren

Das Kapitaldeckungsverfahren kommt bei der Finanzierung von Versicherungen zum Einsatz. Das gilt nicht nur für privatwirtschaftlich organisierte Versicherungen, sondern auch für staatliche Sicherungssysteme wie die Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung.

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Das Kapitaldeckungsverfahren sieht die Anlage eines Teils der Beiträge am Kapitalmarkt vor. Die auf diese Weise erzielten Gewinne sollen beispielsweise im Fall einer privaten Rentenversicherung helfen, die Rentenansprüche des Versicherten zu finanzieren.

Das so genannte Deckungskapital wird für jeden einzelnen Versicherungsnehmer separat ermittelt und am Ende ergibt sich in der Regel eine positive Rendite. Die Beitragszahler erhalten also im Rentenalter unter dem Strich mehr Geld in Form ihrer privaten Altersbezüge als sie selbst über ihre monatlichen Beiträge eingezahlt haben. Faktisch wird diese Differenz im Rahmen des Kapitaldeckungsverfahrens über Geldanlagen am Kapitalmarkt erwirtschaftet.

 
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