Kapital, variables

Variables Kapital ist ein Begriff aus der Philosophie von Karl Marx. Der Begründer des Marxismus verstand darunter jenes Geld, mit dem die Löhne und Gehälter der Arbeiter bezahlt werden. Es wird vom Kapitalisten vorgeschossen, damit es durch die Arbeitskraft der Angestellten im Produktionsprozess vermehrt werden kann.

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Das variable Kapital wird damit zum Grundstück für neue Werte und neues Geld und steht folglich im Gegensatz zum konstanten Kapital, das nach Marx lediglich seinen eigenen Wert erhält, ohne neuen zu schaffen.

Variables Kapital ist also der Teil des Kapitals, der in Arbeitskraft umgesetzt wird und dessen Wert sich im Laufe des Arbeitsprozesses erhöht. Marx beschreibt das variable Kapital als wichtigen Bestandteil des kapitalistischen Systems, das zwangsläufig zu einer Klassengesellschaft führen müsse. Um die Ausbeutung der Arbeiterklasse zu beenden, fordert er eine kommunistische Revolution, die eine Abschaffung von Privateigentum an Fabriken und Maschinen zum Ziel haben soll.

 
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