Interoptabilität

Der Begriff „Interoptabilität“ ist ein Kunstwort, das in den letzten Jahren besonders in technischen Diskussionen immer häufiger auftaucht. Es handelt sich hier um eine Kombination aus Interoperabilität (= die Fähigkeit verschiedener Systeme, möglichst nahtlos zusammen zu arbeiten) und Option (= Möglichkeit).

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Deutschland-Kreditkarte auf Bezahlen.de

Eine Verwechslung mit Interoperabilität liegt nahe, im Unterschied dazu wird bei Interoptabilität jedoch neben der Kompatibilität betont, dass es verschiedene Wahlmöglichkeiten gibt, Standard-konforme Lösungen zu finden.

In Bezug auf das Geldgeschäft wird der Begriff „Interoptabilität“ für die System übergreifende Nutzung von Geldkarten gebraucht. Insbesondere gilt dies für das „Rahmenwerk für Kartengeschäft im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum" (SEPA cards framework, SFC). Das Ziel ist, in den nächsten Jahren die Kartenzahlungssysteme in Europa zu vereinheitlichen. Um dies zu erreichen, legte die Europäische Kommission Eckpunkte als Minimal-Standard für Karten mit Interoptabilität im Sinne des SFC fest. Das deutsche "Electronic Cash"-System erfüllt die Voraussetzungen des SFC bereits.

 
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