Intangibles

Unter Intangibles oder intangible assets versteht man das immaterielle Vermögen eines Unternehmens, das in der Bilanz erfasst werden müssen. Es handelt sich hierbei als um ungegenständliche Vermögenswerte.

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Das Handelsgesetzbuch (HGB) zählt Folgendes zu den immateriellen Vermögensgegenständen:

• konkret erfassbare Rechte und Werte (z.B. Konzessionen, Schutzrechte wie Patente oder Urheberrechte, Nutzungsrechte, Lizenzen für solche Rechte oder für Software)

• darauf geleistete Anzahlungen

• der Geschäfts- oder Firmenwert


Laut den internationalen Rechnungslegungsstandards (International Financial Reporting Standards, kurz IFRS) handelt es sich bei Intangibles um alle

- identifizierbaren,
- nicht monetären,
- nicht körperlichen

Vermögenswerte
. Die Definitionen von HGB und IFRS unterscheiden sich aber teilweise darin, welche immateriellen Vermögenswerte bilanziert werden (dürfen) und welche nicht.

In den International Accounting Standards (IAS) im Rahmenwerk der IFRS ist zudem festgeschrieben, dass die Werte genau identifizierbar sein müssen, um überhaupt als immaterielle Vermögenswerte eingeordnet zu werden. Man muss sie also vom Unternehmen in irgendeiner Form (Verkauf, Übertragung etc.) trennen können und sie müssen aus vertraglichen oder gesetzlichen Rechten entstehen.

Der Begriff „Intangibles“ wird auch im Sinne von intellektuellem Kapital verwendet. In den 1990er Jahren entstand die Ressourcen-Theorie, die dazu führte, dass die „immateriellen Werte“ von Unternehmen zunehmend als wichtige Antriebs- und Erfolgsfaktoren anerkannt wurden.

Das intellektuelle Kapital (engl.: intellectual capital) wird wie folgt unterteilt:

1. Humankapital: Können, Wissen, Leistungsbereitschaft, Kollegialität und Pflichtbewusstsein der Mitarbeiter

2. Kundenkapital: Kundenbeziehungen und Kundenstamm eines Unternehmens

3. Partner- oder Allianzkapital: Anzahl und Qualität von Partnerschaften

4. Strukturkapital: Image eines Unternehmens und Effizienz seiner internen Organisation

 
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