Industriekapital

Das Industriekapital umfasst das Vermögen, über das die Produktionsunternehmen in einer Volkswirtschaft verfügen. Es setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen und beinhaltet sowohl Bankguthaben, Kassenbestände und Finanzanlagen als auch Sachwerte wie Immobilien, Maschinen und Produktionsanlagen.

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Sofern es sich um innovative Unternehmen mit besonderen Fertigungsmethoden oder eigenen Entwicklungsabteilungen handelt, können zudem so genannte immaterielle Vermögensgegenstände einen beträchtlichen Teil des Kapitals ausmachen. Dazu zählen Patente und sonstige Schutzrechte, aber auch das Wissen und die Fähigkeiten gut ausgebildeter Mitarbeiter.

All diese Vermögenswerte zusammen genommen ergeben das Industriekapital.

Zusätzlich zu dieser heute gebräuchlichen Definition gibt es noch eine Beschreibung, die auf Karl Marx zurückgeht. Der Philosoph bezeichnete in seinem Werk „Das Kapital“ die Gesamtheit der Fabrikanten als Industriekapital . Marx grenzte diese Kapitalisten gegenüber dem Handelskapital ab.

 
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