Immunisierung

Mit Maßnahmen zur Immunisierung können sich sowohl Unternehmen als auch Investoren weniger anfällig für Störfaktoren von außen machen.

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Wenn sich Firmen für eine Immunisierung entscheiden, dann streben sie nach größtmöglicher Unabhängigkeit von Banken und anderen Geldgebern. Steht zum Beispiel eine Investition in neue Anlagen oder einen neuen Standort an, dann versucht das Unternehmen, die Kosten weitestgehend aus eigenen Mitteln zu decken. Auf diese Weise können weder Banken noch sonstige Dritte Einfluss auf das Geschäft nehmen.

Damit eine Firma sich auf diese Weise immunisieren kann, muss sie natürlich über eine gewisse Ertragskraft und zudem über eine stabile Eigentümerstruktur verfügen.

Von Immunisierung spricht man auch dann, wenn ein Anleger sich um die Abschirmung seines Depots gegen negative äußere Einflüsse bemüht.

Zudem immunisieren Zentralbanken ihre Reserven, um im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben. Ein großer Teil des Vermögens, über das zum Beispiel die Europäische Zentralbank (EZB) oder die US-Notenbank verfügen, ist in Gold angelegt. Das Edelmetall gilt weltweit als krisensicher, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten steigt sein Wert regelmäßig. Die Investition in Gold ist daher ein Beitrag zur Immunisierung.

 
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