Hyperinflation

Von Hyperinflation spricht man ab einer monatlichen Teuerungsrate von 50 Prozent. In einem solchen Fall verliert eine Währung Monat für Monat die Hälfte ihrer Kaufkraft und die jährliche Inflationsrate beträgt dann mehr als 12.000 Prozent.

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Wenn in einem Land Hyperinflation herrscht, ist dort also die Inflation außer Kontrolle geraten. Eine gewisse Preissteigerungsrate im niedrigen Prozentbereich gilt hingegen als normal.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in den Leitlinien für ihre Geldpolitik eine jährliche Inflationsrate von 2 Prozent als obere Grenze definiert. Bis zu diesem Niveau gelten die Preise nach Ansicht der Währungshüter als stabil. Bei jährlichen Preissteigerungsraten bis zu 5 Prozent sprechen Volkswirte von einer leichten Inflation, ab 5 Prozent von einer schweren Inflation.

Die Definition der Hyperinflation als Geldentwertung von 50 Prozent pro Monat ist keine verbindliche Festlegung, hat sich jedoch im Laufe der Zeit etabliert. Als einziger Ausweg aus einer Hyperinflation erweist sich in der Regel eine Währungsreform, in deren Zug die alte gegen eine neue, stabilere Währung ausgetauscht wird.

 
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