Humankapital

Das Humankapital stellt in der Betriebswirtschaftslehre die Summe der Fähigkeiten und Qualifizierungen der einzelnen Mitglieder einer Volkswirtschaft dar. Es gehört damit in den Bereich des intellektuellen Kapitals.

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Das Humankapital eines Landes ist also umso größer, je mehr gut ausgebildete Menschen in dort leben.

Auch auf der Ebene einzelner Unternehmen ist das Humankapital eine bedeutende Größe. Neben modernen Anlagen benötigen Firmen für ihren Erfolg schließlich vor Allem qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, sowohl im Bereich von Forschung und Entwicklung als auch in der Produktion und in den Vertriebsabteilungen.

Da es allerdings an einer verbindlichen Definition des Begriffs bislang fehlt, ist auch eine exakte Berechnung des Humankapitals, das zum Beispiel einem Unternehmen zugeordnet wird, nicht möglich. Es gibt jedoch für Deutschland insgesamt Versuche einer Berechnung. Dazu addiert man die Kosten, die für das Großziehen eines Menschen entstehen, sowie staatliche Aufwendungen für die Bildung. Zu Beginn der 1990er Jahre errechneten Forscher auf dieser Grundlage für die Bundesrepublik ein Humankapital von 21 Billionen D-Mark bezogen auf alle Einwohner im arbeitsfähigen Alter.

Bei der Betrachtung einzelner Unternehmen wird das vorhandene Humankapital in verschiedene Kategorien unterteilt:

-> Das individuelle Humankapital stellt die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter dar
-> Das dynamische Humankapital umfasst alle Personalprozesse
-> Die Struktur des Unternehmens bildet als strukturelles Humankapital die dritte Säule


Beispiele Humankapital:
- Können
- Wissen
- Leistungsbereitschaft
- Kollegialität und Pflichtbewusstsein der Mitarbeiter

 
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