Heimatüberweisung

Viele Migranten aus armen Ländern, die in reicheren Staaten ihr Glück versuchen, unterstützen daheim gebliebene Familienangehörige durch Heimatüberweisungen.

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Die Weltbank geht davon aus, dass sich diese Transaktionen im Jahr 2005 auf rund 350 Milliarden Dollar summierten.

Insbesondere in Ländern mit einer nur sehr geringen Wirtschaftsleistung machen die Heimatüberweisungen von ausgewanderten Bürgern beträchtliche Teile des gesamten Volkseinkommens aus. In manchen afrikanischen Staaten stammt jeder dritte Dollar, den die Bevölkerung für die Deckung des täglichen Bedarfs zur Verfügung hat, aus Heimatüberweisungen.

Ein Problem stellt jedoch vielfach der Umtausch des von den Migranten überwiesenen Geldes in die Landeswährung dar. Überhöhte Gebühren des Staates und der Banken sowie eine weit verbreitete Korruption sorgen vielerorts dafür, dass nur ein Bruchteil der Heimatüberweisungen die eigentlichen Empfänger auch tatsächlich erreicht. Es existiert daher eine Reihe von Transfermöglichkeiten, die das offizielle Bankensystem umgehen, was auch exakte Angaben über den gesamten Umfang der Heimatüberweisungen schwierig macht.

In vielen Ländern nutzen Gastarbeiter für den Transfer von Bargeld in ihre alte Heimat das so genannte Hawala-Finanzsystem. Es basiert in erster Linie auf dem Vertrauen der Geschäftspartner und der Hawaladars, d.h. der Händler, untereinander. Mit dem System lassen sich schnell und günstig auch größere Beträge rund um den Globus schicken.

 
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