Güterkorb

Der Güterkorb ist in der Volkswirtschaftslehre eher als repräsentativer Warenkorb bekannt und definiert sich als eine Zusammenstellung einer relativ großen Anzahl diverser Waren und Güter. Dieser Korb wird schließlich als Grundlage für die Ermittlung des Verbraucherpreisindex‘ (Verbraucherpreisstatistik) und der Inflationsentwicklung verwendet.

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Der Güterkorb hilft, die Verbrauchsgewohnheiten der privaten Haushalte zu erfassen. Dabei ist es nicht möglich bzw. nötig, die preise aller angebotenen und gekauften Waren oder Dienstleistungen einzubeziehen. Es werden eher mehrere hundert Angebote heraus gefiltert, die schließlich stellvertretend die restlichen Güter, deren Verbrauch und Preisentwicklung repräsentieren.

Wichtig ist, dass der Warenkorb in zeitlichen Abständen nach Aktualität überprüft wird, um vor Allem längerfristige Konsumveränderungen und Produktneuerungen zu erfassen.

Bei der Zusammenstellung des Güterkorbes wird des Weiteren beachtet, in welchem Wägungsschema vorgegangen wird, d.h. welchen Anteil welche Waren und Dienstleistungen im Korb und damit am Verbrauchsverhalten der privaten Haushalte einnehmen.

Erstellt wird der Warenkorb durch das Statistische Bundesamt Deutschland und er enthält stets um die 700 Komponenten.

 
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