Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals

Mit der Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals oder auch der Investition wird der interne Zinssatz ausgedrückt, den eine optimierte Investition - nach den Erwartungen des Investors - erwirtschaften kann.

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Die Grenzleistungsfähigkeit von Geld ist ein einzelwirtschaftliches Kalkül, das auch als gesamtwirtschaftliches Kriterium des Gleichgewichts im Vermögensmarkt fungieren kann.

Beispiel:
Es werden 100 Einheiten Getreide angeschafft, aus denen 200 Einheiten im Anbau gewonnen werden. Von diesem Bruttogewinn ist die Höhe der Investition abzuziehen (200 - 100 = 100). Davon ist weiterhin der Lohn der Arbeiter zu subtrahieren. Wird dieser mit 70 Einheiten angegeben, so macht das Ergebnis 30 Einheiten Nettogewinn aus (100 – 70 = 30). Die Investition des Kapitals hat somit einen Reingewinn von 30 Prozent erbracht.

Die Leistungsfähigkeit des Kapitals ist abhängig von der Erwartung der betreffenden Unternehmen, denn die Erträge sind nicht sicher, sondern beruhen allein auf Prognosen. Die Anzahl der Investitionsprojekte mit hoher Verzinsung bzw. Rendite ist nicht unendlich, sondern eher beschränkt. Daher sinkt die Rendite mit steigenden Investitionsbeträgen. Übertrifft aber die Rendite immer noch den Marktzins, so erweisen sich solche Investitionen stets als lohnend.

 
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