Gnadengeld

Das Gnadengeld war eine frühere regelmäßige Zahlung, ohne dass der Empfänger einen Rechtsanspruch darauf hat. Gnadengeld ist auch unter dem Begriff „Ehrensold“ oder „Ehrengehalt“ bekannt.

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In der Geschichte wurde ein solches Gnadengeld speziell in Form einer Pension (Rente) für alte und invalide Bergleute aus der Knappschaftskasse erbracht. Dennoch mussten viele alte Bergleute weiter arbeiten, da der so genannte Gnadengroschen als Altershilfe zum Leben nicht ausreichte. Das Gnadengeld wurde in verschiedenen Regionen des Bergbaus (auch besonders armen Zechen) gewährt. Die Höhe richtete dabei sich nach dem Umfang des Abbaus.

In heutigen Börsenkreisen wird der Begriff verwendet, um

- Witwen,
- unmündige Kinder oder
- andere mittellose Hinterbliebene

von Börsenspekulanten, die nach einer Pleite bzw. nach der Unfähigkeit, ihren Verbindlichkeiten nachzukommen, oder nach dem Totalverlust des Vermögens Selbstmord begangen haben, zu unterstützen.

Früher war eine solche rapide Handlung der Börsenteilnehmer nach einem Crash weit verbreitet.

 
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