Globalisierung

Mit dem Begriff „Globalisierung“ bezeichnet man den Strukturwandel von Wirtschaft und Gesellschaft, der speziell in den 90er Jahren rasant zunahm. Kernpunkt ist das internationale Zusammenwachsen der Waren-, Dienstleistungs-, Finanz- und Arbeitsmärkte.

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Geprägt ist die Globalisierung vor Allem durch …

… zunehmende grenzüberschreitende Aktivitäten (speziell: Anstieg der Finanztransaktionen),
… wachsenden Wettbewerb (vor Allem über die Landesgrenzen hinaus),
… Entstehung multinational operierender Unternehmen (Global Player) und
… freien Austausch von Gütern, Dienstleistungen und Informationen.

Die Voraussetzungen für eine solche Entwicklung waren bzw. sind vor Allem die folgenden:

1. angebortsorientierte Wirtschaftspolitik
2. eine auf stärkere Zusammenarbeit ausgerichtete internationale Wirtschaftspolitik
3. Fortschritt im Bereich Transport-, Informations- und Kommunikationstechnologie

Globalisierungen finden aber nicht nur im Wirtschaftsraum statt, sondern erfassen auch kulturelle und gesellschaftliche Bereiche. So können speziell ärmere Länder durch den Freihandel wirtschaftlich profitieren.

Durch die Globalisierung haben die Unternehmen die Möglichkeit, den für ihre Aufgaben optimalen Standort auszusuchen. Außerdem können sich die Länder selbts auf die Güter und Dienstleistungen konzentrieren und spezialisieren, bei denen sie in der Herstellung gegenüber anderen Ländern einen Vorteil haben. Dies ist vor Allem durch den freien Güter- und Dienstleistungsaustausch möglich.

Beispiel:

-> Industrieländer besitzen entsprechendes Kapital und Know-How -> Herstellung solcher Produkte, für die intensive Forschung, gut ausgebildete Mitarbeiter und komplexe Maschinen benötigt werden

-> Entwicklungsländer zahlen geringe Löhne -> Herstellung von arbeitsintensiven Gütern wie Bekleidung, Spielzeug oder Agrarprodukte

 
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